Smart Home – Das intelligente Zuhause

Intelligentes Wohnen  ist mehr als eine Steckdose, die sich per Sprachsteuerung ein und ausschalten lässt. Das Smart Home von heute ist vernetzt und denkt mit:  Wenn es draußen warm wird, stellt das System automatisch die Heizung ab oder fährt bei starker Sonneneinstrahlung auch gleich die Rollos runter.  Und wenn sie morgens das Bad betreten spielt das Soundsystem Ihre Lieblingsmusik zum Munterwerden. Erfahren Sie, wie ihr Zuhause Ihnen den Alltag erleichtert und worauf bei der Auswahl zu achten ist.

Beginn von Smart Living

Bereits in den 70er Jahren entstanden erste Systeme für ein vernetztes Eigenheim. Damals war es schon möglich, über im Haus verlegte Leitungen Thermostate, Lampen, Alarmanlagen, Fernseher & Co. digital zu steuern. In den 1990ern wurde der Grundstein gelegt, als drei europäische Organisationen  (EIB = europ. Installtationsbus, Barti-Bus u. EHS – Electronic Home Systems) begannen, einen gemeinsamen Standard für die Anwendungen in der Gebäudeautomation im kommerziellen und Wohnbau-Markt zu definieren. Im Jahr 1999 unterzeichneten neun führende europäische Unternehmen die Statuten der neuen Organisation, aus der später KNX als weltweiter Standard hervorgehen sollte. Damit zählt KNX zu einem der am längsten existierenden Systeme im Bereich Smart Home. Heute kommen immer mehr Geräte hinzu, die drahtlos in das in das intelligente Zuhause eingebunden werden.

Ziel und Anwendungsgebiete

Das Smart Home soll unser Leben generell einfacher, sicherer und energieeffizienter machen. Dafür werden Geräte in einem Haus digital vernetzt und kontrolliert. Das reicht vom Lichtschalter bis zur Waschmaschine, die aus der Ferne via Tablett gesteuert werden oder Alarm-Meldungen ans Handy schicken. Die automatisierten Abläufe können an die jeweiligen Gewohnheiten und Bedürfnisse der Bewohner oder an Witterungsbedingungen angepasst werden. Der Trend der Gebäudeautomation spricht nicht nur Technikbegeisterte an. Besonders ältere Menschen oder körperlich beeinträchtigte Personen können von der Technologie profitieren.

Kommunikation der Geräte untereinander

Am Markt finden sich immer mehr unterschiedliche Datenprotokolle (vergleichbar mit Sprachen), über die die Geräte miteinander kommunizieren. Jeder Hersteller hat scheinbar sein eigenes Datenprotokoll. Die Geräte der unterschiedlichen Hersteller sind häufig nicht miteinander kombinierbar, da sie nicht denselben Standard verwenden und einander nicht „verstehen“. Im Gegensatz dazu setzen alle Hersteller von KNX Produkten auf dieselbe „Sprache“. Das bedeutet, dass zum Beispiel ein Taster von einem KNX Hersteller mit dem Dimmer eines anderen KNX Herstellers kombinierbar ist und funktioniert.

Smart Home und Sprachsteuerung

Je mehr Geräte im Haus vernetzt sind, desto interessanter wird die Sprachsteuerung im Eigenheim. Experten gehen auch davon aus, dass Sprachassistenten wie Alexa, Siri und Cortana dem vernetzen Zuhause erst so richtig zum Durchbruch verhelfen können. KNX Geräte können bereits über Internet basierte Dienste wie die oben genannten gesteuert werden. Bei einem Netzausfall haben sie allerdings das Nachsehen. Für Systeme die auf dem KNX-Bus basieren gibt es bereits lokale Lösungen, die zudem besonders abhörsicher seien. Sprachbefehle werden nicht über eine Internet-Verbindung beim jeweiligen Anbieter in Anweisungen übersetzt, sondern die Übersetzung läuft hier lokal.

Umsetzung: KNX Profi finden 

Sie möchten auch ein modernes Smart Home, das Ihnen den Alltag erleichtert und hilft Energie zu sparen? Wenn Sie sich für KNX interessieren, kann Ihnen ein KNX Elektrotechniker vor Ort dabei helfen, eine passende Lösung zu erarbeiten.